Wie sollen wir die Webseite aufbauen?

Ich pflege viele Webseiten und mache mir Gedanken, welche Inhalte ich veröffentlichen soll. Myanmar ist ein grosses Land. Es gibt ein Tourismus Ministerium, die habe eine ausführliche Webseite, wo recherchiert werden kann:

Ministry of Hotels and Tourism
Office Building No 33
Nay Pyi Taw

+95673406458
info@tourism.gov.mm
tourism.gov.mm

Bei meiner Arbeit sehe ich immer mehr, dass es schlussendlich um meine Eindrücke geht und um Links. Ich will gerne Hotels, Gästehäuser und Sehenswürdigkeit porträtieren. Ein paar Nischen besetzen, die nicht überall zu finden sind.

Ich will weg von den klassischen Reiseprogrammen, doch gleichzeitig Reiseideen liefern. Myanmar ist eine Webseite für ein wunderschönes Land. Gerne freue ich mich auf Ihre Anregungen und Reiseberichte.

Einheimischen Tourismus fördern

Auf der Webseite von Myanmar Tourismus hatte ich eine interessante Initiative gesehen. Der Tourismus soll in den kleinen Gemeinden gefördert werden. Sie bezeichnen das als Community Based Tourism, oder Tourismus, welcher zu der Bevölkerung führen soll.
Initiative von Community Based Service

Dort werden verschiedene Gemeinden vorgestellt mit Ideen zum Tourismus. Wer so reist, entdeckt viel besser die Kultur von Myanmar. Wir finden, es ist eine interessante Initiative, die Begegnung und Einkommen für Einheimische bietet.

Zu Besuch in der Vertretung von Myanmar

Ich reise oft mit Elisabeth Fawer nach Genf. Diesmal wollten wir in Myanmar vorbeischauen. Ja, wir haben offen, kommen Sie doch. Die Mitarbeiterin ist freundlich gewesen. Wie soll eine Vertretung sein? Sicher offen, freundlich und die Akzeptanz vom Land stärken.

Dort konnte ich einiges an Prospekten mitnehmen. Die Inhalte kommen auf die Webseite. Mit dem Konsul sprechen? Heute geht es nicht, aber am Freitag. Für mich eine Anregung nochmals vorbeizuschauen und einen Termin vereinbaren.

Es ist schön, dass es Vertretungen gibt, wo vorbeigeschaut werden kann. Schwierig wird wegen der aktuellen Militärherrschaft ein Gespräch. Der Tourismus soll Demokratie, Wohlstand und Demokratie fördern. Auf das Gespräch bin ich gespannt.

Politik gehört das zum Tourismus?

Politik und Tourismus gehört sich getrennt, meint die Reiseindustrie. Im Zentrum steht der Mensch und er braucht ein Umfeld, welches die Menschenrechte garantiert, meine ich.

Es braucht vielleicht einen Mittelweg. Denn Tourismus schafft Wohlstand und mit Wohlstand ist es möglich, viele Menschenrechte zu verwirklichen. Gesellschaftsstrukturen verändern sich langsam. Wenn nun Fremde ins Land kommen, so können Erfahrungen ausgetauscht werden.

Die meisten Reisenden kommen aus Ländern, wo viele Menschenrechte verwirklicht sind. Deswegen akzeptiere ich die Ansicht der Reiseindustrie Politik und Ansicht zu trennen. Als Reisejournalist mache ich das nicht.

Mynamar hat sehr unter einer Diktatur gelitten, die Politikerin und ihr Hausarrest sind auf der ganzen Welt bekannt gewesen. Der Konflikt mit der Minderheit der Rohingyas erschüttert ebenso die Weltöffentlichkeit. Solche Themen sprechen wir an.

Ayung San Suu Kyi, weltbekannt mit Hausarrest

Aung San Suu Kyi ist als Politikerin aus Burma weltbekannt. Sie wurde 1945 in der grössten Stadt Ragoon geboren und hat sich gewaltlos für die Demokratisierung, gegen Unterdrückung und soziale Ungerechtigkeit gekämpft.

Die Leistungen von mit dem Friedensnobelpreis 1991 honoriert. Das Militärregime setzte sie unter Hausarrest. Dennoch arbeitete sie engagiert weiter als Generalsekretärin der Nationalen Liga für Demokratie (NLD). 

Als die Militärregierung demokratische Prozesse einleitete, wurde Frau Aung San Suu Kyi aus dem Hausarrest und sie avancierte als Parteivorsitzende. Die NLD gewann überragend die Wahlen. 

Die Geschichte von Ayung San Suu Kyi ist auf Wikipedia gut dokumentiert
zum Wikipedia Eintrag

Politisch ist das Image angekratzt, denn gegen die Vertreibung der Rohingyas hat sie nichts unternommen. Es ist einfach immer alles mit religiösen Konflikten zu erklären, zu diesem Thema haben wir einen Blog verfasst.
Situation der Rohingyas

Wo Licht ist, da ist auch Schatten, wirkliche Erfolge in der Demokratie in Myanmar werden noch Zeit brauchen. Es ist eine Illusion zu denken, dass eine Friedensnobelpreisträgerin die Ursachen abschalten kann. Dafür braucht es eine Beteiligung vieler Bürger und ein demokratisches Umfeld.

Rohingya, wer trägt die Verantwortung?

In Myanmar leben viele Minderheiten, unter anderen die Rohingyas. Sie sind Moslems während die grosse Bevölkerungsmehrheit von Myanmar den Buddhismus praktiziert. Angeblich haben wahabitische Prediger die Rohingya aufgestachelt, sich gegen das Regime zu erheben.

Es hat dann Terroranschläge gegeben und das Militär ist entschieden dagegen vorgegangen. Dabei wurde auch die Bevölkerung mit Whatsapp und Facebook aufgehetzt und es folgten Pogrome, die jedes Weiterleben der Rohingyas verunmöglichten. Viele sind nach Bangladesch geflohen. Bangladesch ist moslemisch, aber ein sehr armes Land mit dichter Bevölkerung und wenig Ressourcen. Ob dort die Rohingyas eine Heimat finden, wird sich zeigen.

Das Schreckliche an der Geschichte ist, das Facebook ein Schuldiger ist. Nur dank seiner Programme, konnten sich die Pogrome entwickeln und das Unternehmen hat wenig dagegen getan. Geld verdienen ja, Verantwortung nein, dafür sind alleine die Benutzer verantwortlich. Soziale Medien brauchen Kontrolle. Wenn ein Gewehr verkauft wird, so ist der Einsatz schwer zu kontrollieren, nur bei sozialen Medien läuft alles über Computer bei Facebook. Sollte es nicht dort auch einen Werbeboykott geben, wenn solche Dinge passieren?

Ein ausführlicher Artikel von BBC finden Sie unter folgenden Link
Artikel über die Flucht der Rohingyas